Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Diskussionspapier der „Frauenbefreiungsbewegung Kurdistans“ zu einem Weltfreuenkongreß

Alle Kämpfe beginnen mit Utopien

Das vorliegende Diskussionspapier ist ein Aufruf an alle kämpfenden Frauen, Frauenbewegungen und Frauenorganisationen weltweit zur gemeinsamen Organisierung eines Weltfrauenkongresses. Dieser Aufruf sowie der Entwurf für einen neuen Gesellschaftsvertrag, sind Ergebnisse von Diskussionen innerhalb der Frauenbefreiungsbewegung Kurdistans, die noch vor und parallel zur Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Venezuela entstanden. Aus der Überzeugung, dass die internationale Vernetzung und Stärkung von Frauenkämpfen eine dringende Notwendigkeit sind, entschloss sich die kurdische Frauenbefreiungsbewegung dazu, ihre Positionen und Erfahrungen in den Vorbereitungsprozess für die Frauenkonferenz in Venezuela einzubringen. Denn diese Konferenz ist ein wichtiger Ansatz, die unterschiedlichen Realitäten und Bedürfnisse von Frauen aus verschiedenen Ländern besser kennenzulernen und gemeinsame Perspektiven für den Kampf um Frieden und Freiheit zu entwickeln. Jedoch meint die kurdische Frauenbewegung, dass ein einmaliges Treffen nicht genug ist und auf diesen Schritt noch weitere folgen müssen. (mehr…)

10+11.März: Seminar für Frauen: Neue Utopien für einen internationalistischen Feminismus

Schritte auf dem Weg in eine geschlechterbefreite Gesellschaft

Samstag, den 10.3.2012 12-18 Uhr und Sonntag, den 11.3.2012 15-18 Uhr
Migrationsrat Berlin – Brandenburg, Oranienstraße 34

gesucht werden: Neue Utopien für einen internationalistischen Feminismus
versucht werden: Schritte auf dem Weg in eine geschlechterbefreite Gesellschaft

Wir nähern uns dem 8 .März – auch das sollte uns Anlass geben zu fragen, warum sich die bestehenden Verhältnisse trotz 102 Jahren internationalem Frauenkampftag noch immer nicht grundlegend verändert haben.

Dazu möchten wir alle interessierten Frauen herzlich einladen, gemeinsam folgende Fragen zu diskutieren:

- Was sind unsere Perspektiven und Utopien?
- Wie kommen wir dahin und warum sind wir eigentlich noch immer nicht da wo wir hinwollen?
- Was heißt das für unsere praktische politische Arbeit?
- Wie könnte ein politischer und kollektiver Alltag schon heute aussehen?
- Was brauchen wir um in den Kämpfen voran zu kommen?
- Welche Rolle spielt autonome und feministische Frauenorganisierung darin?

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Heraus zum internationalen Frauenkampftag 2012!


Heraus zum internationalen Frauenkampftag 2012!

Am 19. März 1911 wurde, auf Beschluss der 2. internationalen Frauenkonferenz, zum ersten Mal der internationale Frauentag begangen. Im Mittelpunkt standen damals die Forderung nach dem Frauenwahlrecht, Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt und der Kampf gegen den imperialistischen Krieg. Das war eng mit dem Streben verknüpft, die bestehenden kapitalistischen Verhältnisse zu überwinden, denn, so Clara Zetkin, „die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein“.

Die von der herrschenden Klasse forcierte Loslösung der Geschlechterfrage von den kapitalistischen Eigentums- und Produktionsverhältnissen lässt den internationalen Frauenkampftag im bürgerlichen Mainstream zu einem zweiten Valentinstag verkommen. Trotz formaler Gleichsetzung bestehen patriarchale Herrschaftsverhältnisse weiter und die Frau muss sich noch immer der doppelten Ausbeutung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Familie unterziehen. Alle Versuche die Ungleichheiten durch Reformen zu beseitigen, sind zum Scheitern verurteilt, da sie nicht an deren Wurzel, der kapitalistischen Gesellschaft, ansetzen.

Die vor 100 Jahren erhobene Forderung nach „gleichem Lohn für gleiche Arbeit“ beweist auch heute ihre Aktualität, denn Frauen verdienen im Durchschnitt 23% weniger als Männer. Enter raus
Durch fehlende Kinderbetreuung und der traditionellen Zuschreibung der Kindererziehung zur Frau müssen sie sich häufig in prekäre Beschäftigungsformen, wie Leiharbeit und Minijobs, einfügen und stellen den Großteil der im Niedriglohnsektor Beschäftigten.

Von dieser Arbeit können die wenigsten Leben, wodurch ihnen ein selbstbestimmtes Leben verwehrt bleibt. Der, seit Beginn der Wirtschaftskrise, vermehrte Stellenabbau im öffentlichen und sozialen Bereich, also den Bereichen der „typischen Frauenberufe“, führt dazu, dass Frauen wieder zurück in den Haushalt gedrängt werden. (mehr…)

Heraus zum internationalen Frauenkampftag – 3a Aufruf

Auch im Jahr 2012 stellt der 8. März als internationaler Frauenkampftag für uns als revolutionäre Linke einen wichtigen Bezugspunkt dar. Frauen sind immer noch besonders unterdrückt, hier in den imperialistischen Metropolen und in den unterdrückten Ländern.

Sie verdienen weniger Lohn, werden in Schule und Ausbildung benachteiligt, ihr Körper wird durch Medien und Werbung zu einer Ware herabgewürdigt. Gewalt gegen Frauen ist Alltag. „Gleichberechtigung“ gibt es, wenn überhaupt, nur auf dem Papier. Diese Unterdrückung der Frau resultiert aus den Eigentumsverhältnissen und den patriarchalen Strukturen der Gesellschaft.

Der gemeinsame Kampf von emanzipierten Frauen und Männern für Gleichberechtigung muss sich gegen diese Verhältnisse richten. Die Befreiung der Frauen kann nur durch die grundlegende Veränderung dieser Gesellschaft erfolgen. Kollektive Organisation der Reproduktionsarbeit und Vergesellschaftung der Produktionsmittel sind die Grundvorraussetzungen, die von uns im Kampf gegen die alte Ordnung geschaffen werden müssen.

Kampf um die Befreiung der Frauen!
Auf die Straße in der Tradition des 8. März!

3a- Revolutionäres Bündnis

Heraus zum revolutionären 1.Mai 2011: Keine Revolution ohne Befreiung der Frau!

Aufruf des Berliner Bündnis „8.März“ zur revolutionären 1.Mai-Demonstration um 18 Uhr am Kottbusser Tor:

Der 1. Mai wird heute in über 140 Ländern als „Kampftag der Arbeiter_innen“ begangen. Weltweit gehen die Menschen für ihre Bedürfnisse auf die Straße und protestieren gegen ein System, in dem nicht die Bedürfnisse der Menschen, sondern nur die privaten Profite des Kapitals im Zentrum stehen. Dies hat eine lange Tradition: Erstmals wurde der 1. Mai als „Kampftag der internationalen Arbeiter_innenklasse“ 1890 begangen. Die Initiative für solch einen weltweiten Protest- und Feiertag der entstehenden Arbeiter_innenbewegung ging von der Zweiten sozialistischen Internationale aus, die sich im Juli 1889 in Paris gründete. Erinnert werden sollte an die massenhaften Streiks und Kämpfe am 1. Mai 1886 in den USA, als die Arbeiter_innen für eine Verkürzung der Arbeitszeit von zwölf auf acht Stunden auf die Straße gingen. Die Demonstrationen und Kundgebungen wurden in den Folgetagen mit brutaler Polizeigewalt niedergeschlagen.

An den Kämpfen der revolutionären und sozialistischen Arbeiter_innenbewegung beteiligten sich von Anfang an auch viele Frauen. Ihr Kampf richtete sich jedoch nicht nur gegen die kapitalistische Ausbeutung, der sie genauso wie ihre Kollegen unterworfen waren, sondern auch gegen die patriarchalen Gesellschaftsverhältnisse und die geschlechtsspezifische Unterdrückung auch durch ihre männlichen Kollegen. Sie forderten neben der Verkürzung der Arbeitszeit und dem Recht auf gewerkschaftliche Organisierung auch die politische und rechtliche Emanzipation der Frauen durch Wahlrecht und gesetzliche Gleichstellung. Dafür gründeten die kämpfenden Frauen eigene Zusammenschlüsse und kamen unter anderem auf internationalen Frauenkonferenzen zusammen, um ihre Belange zu diskutieren und sich auszutauschen. In diesem Zusammenhang riefen sie im August 1910 auf dem zweiten Kongress der sozialistischen Internationale der Frauen den Internationalen Frauenkampftag ins Leben, der seither weltweit als Symbol für die Kämpfe der Frauen um Emanzipation steht und seit 1921 am 8. März begangen wird. (mehr…)

Berlin-Neukölln: 250 Menschen demonstrieren gegen Patriarchat und Ausbeutung

250 Menschen versammelten sich am Freitag, den 11.März gegen 16 Uhr am U-BHF Rathaus Neukölln zu einer Demonstration unter dem Motto „Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung“. Die Aktion, zu der verschiedene linksradikale, antifaschistische und kommunistische Gruppen aufgerufen hatten, fand im Rahmen des 100sten Jubiläums des Internationalen Frauenkampftages statt und richtete sich in erster Linie gegen die strukturelle Benachteiligung von Frauen auf dem kapitalistischen Arbeitsmarkt und patriarchale Gewalt.
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Letzte Infos zur Demo

Route: Karl-Marx-Straße / Richardstraße / Herrenhuther Weg / Karl-Marx-Straße / Werbellinstraße / Hermannstraße / Flughafenstraße / Mainzer Straße / Karl-Marx-Straße / Herrmannplatz

Ermittlungsausschuss: 030 69 222 22

Rednerinnen:

Ulla Jelpke (MdB/Linkspartei)
Erika Baum (DKP – Berlin)
ARAB
YEK-KOM, Föderation kurdischer Vereine in der BRD e.V.
SDAJ
Revolution
Zusammen Kämpfen Berlin
Galerie „Olga Benario“

Blöcke: Vorne wird es ein Frauen*Lesben*Trans-Block geben, hinter dem Lautsprecherwagen einen gemischtgeschlechtlichen Block*.

*Da geschlechtsspezifische Unterdrückung überall in der Gesellschaft zu finden ist und auch unsere Strukturen nicht frei davon sind, finden wir es wichtig als Frauen einen selbstbestimmten und kämpferischen Ausdruck auf der Demonstration zu finden. Deshalb wird es im vorderen Teil der Demonstration einen Frauen*Lesben*Trans-Block geben. Wir bitten euch dies zu respektieren. Um allen solidarischen Menschen eine Teilnahme an der Demonstration zu ermöglichen wird es im hinteren Teil, hinter dem Lautsprecherwagen einen gemischtgeschlechtlichen Block geben. Wir hoffen auf eure zahlreiche Teilnahme.

jW-Interview: »Soziale Situation von Frauen hat sich noch verschärft«

Von wegen Gleichberechtigung: Jobcenter, Niedriglohn und Doppelbelastung sind die Realität. Frauentagsdemo heute in Berlin. Ein Gespräch mit Josi Schiesser

Josi Schiesser ist Sprecherin der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) und aktiv im »Bündnis 8. März«

Ein Bündnis verschiedener antifaschistischer und linker Gruppen in Berlin ruft heute zu einer Demonstration zum Internationalen Frauentag, der am 8. März zum 100. Mal begangen wurde, auf. Warum laufen Sie ausgerechnet durch Neukölln?

In dem Berliner Bezirk werden Armut, speziell Kinder- und Frauenarmut als direkte Folge der deutschen Wirtschafts- und Sozialpolitik besonders deutlich. Der Bezirk ist auch durch Migrantinnen und Migranten geprägt. Wir wollen auch den internationalistischen Charakter des 8. März und der Frauenbewegung betonen. Überall auf der Welt sind Frauen unerträglichen Gewalt- und Zwangsverhältnissen ausgesetzt. Deshalb freuen wir uns sehr, daß YEK-KOM, der Dachverband kurdischer Vereine in der BRD, mit zu der Aktion aufruft. (mehr…)

Pressemitteilung: Linker Protest gegen Frauenunterdrückung und Ausbeutung

Linke und antifaschistische Gruppen rufen am Freitag zu einer Demonstration anlässlich des 100sten Jubiläums des internationalen Frauentages auf. Unter dem Motto „Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung“ wollen sie sich um 16 UHR am U-BHF Rathaus Neukölln treffen und dann durch den Neuköllner Kiez demonstrieren. Der Protest richtet sich in erster Linie gegen die strukturelle Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und patriarchale Gewalt.

Auch nach über 100 Jahren Frauenbewegung verdienen wir im Durchschnitt knapp 30% weniger als unsere männlichen Kollegen und sind häufig im Niedriglohnsektor angestellt. In den Vorständen der führenden Konzerne sitzen gerade 3% Frauen, dafür umso mehr auf den Wartefluren der Job-Center.Wir müssen uns zu mieseren Bedinungen als die Männer auf dem kapitalistischen Arbeitsmarkt verkaufen und sollen uns gleichzeitig selbstverständlich um Haushalt, Kindererziehung und die ganze Reproduktionsarbeit kümmern. Und noch immer wird über 90% der sexualisierten Gewalt in diesem Land von Männern gegen Frauen ausgeübt. Wir wollen gegen diese Zustände unsere Stimme erheben und deutlich machen, dass unserer Meinung nach der Kampf für die Befreiung von
Geschlechterverhältnissen weiterhin hochaktuell ist
„erläutert Josi Schiesser von der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) das Anliegen der Aktivistinnen.

Auf der Demonstration, zu der neben linken Gruppen und Parteien auch kurdische Vereine und Frauenverbände aufgerufen haben, werden unter anderem die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Ulla Jelpke, die 85jährige Antifaschistin Erika Baum und verschiedene Antifagruppen sprechen.

Für weiter Informationen siehe: 8maerz.blogsport.de

8.März: Frauentagsdemo in Potsdam und Veranstaltung in Berlin

Zum internationalen Frauenkampftag fand heute am 8.März in Potsdam eine Demonstration unter dem Motto „Frauen raus aus den Lagern! Alle Lager abschaffen“ statt. 250 Menschen folgten dem Aufruf verschiedener feministischer, antirassistischer und antifaschistischer Gruppen und versammelten sich gegen 16:30 am S-BHF Babelsberg um gegen die rassistische und sexistische Flüchtlichspolitik der Bundesrepublik zu protestieren.Sie forderten die Auflösung aller Flüchtlichgslager und die Unterbringung in menschenwürdigen Lebensverhältnissen. Angeprangert wurde auch die schlechte ärztliche Versorgung und der schlechte Schutz gegen sexistische Übergriffe in den Heimen. Gleichzeitig wurden auch eine grundlegende Kritik der patrichalen Machtverhältnisse artikuliert, den auch 100 Jahre nach dem ersten internationalen Frauenkampftag sind weltweit immer noch vor allem Frauen von Krieg, Hunger, Armut und patrichaler Gewalt betroffen. Aktivist_innen des Berliner 8.März Bündnisses verteilten mehrere hundert Flugblätter zur Demonstration „Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung!“ am kommenden Freitag um 16 Uhr am U-BHF Rathaus Neukölln.

Fotos

Berichte zum 8.März in Hamburg, Nürnberg, Offenburg und Zürich

Im Anschluss fand in der mit 75 Besucher_innen gut gefüllten Ladengalerie der Tageszeitung „jungen Welt“ die Veranstaltung des Berliner 8.März-Bündnisses statt. Unter der Überschrift „100 Jahre Frauenkampftag: Gemeinsam gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung“ diskutierten Sinem von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), Anja aus autonomen und queerfeministischen Zusammenhängen, eine Genossin der kurdischen Frauenbewegung zusammen mit der jungen Welt-Journalistin Claudia Wangerin darüber wo die Frauenbewegung 100 Jahre nach dem ersten Frauenkampftag steht und welche Kämpfe aktuell geführt werden (müssen).

Die Genossin der SDAJ ging intensiv auf die soziale Situation und die Arbeitsbedinungen von Frauen in der BRD ein und zeigte auf das Frauen auf dem kapitalistischen Arbeitsmarkt strukturell benachteiligt werden und stellte die Frage ob es innerhalb eines auf privaten Profit aufgebauten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem überhaupt anders sein könne.

Die Genossin der kurdischen Frauenbewegung beschrieb eindringlich die schwierige Entwicklung der kurdischen Frauenbewegung von der Notwendigkeit des Kampfes an der Seite der Männer in einer klassischen nationalen Befreiungsbewegung bis zur Transformation der kurdischen Frauenbewegung in eine eigenständige feministische, basidemokratisch und ökologisch Organisierung die heute sowohl militärisch wie auch zivilgesellschaftlich zu einen der stärksten emanzipatorischen Bewegungen in den feudal und patrichal geprägten Gesellschaften des Nahen Ostens zählt.Die kurdische Frauenbewegung lässt sich heute von ihrem männlichen Genossen nicht mehr damit abspeisen das die Frauenfrage erst nach der Beseitigung der nationalen und kolonialen Unterdrückung gelöst werden könne, sondern geht schon heute praktische Schritte um eine Selbstorganisierung der Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu erreichen.

Danach ging Anja auf die sexistischen Geschlechterverhältnisse innerhalb unserer eigenen Strukturen ein und begründete so die Notwendigkeit einer eigenständigen Organisierung von Frauen. Sie stellte dies in die Tradition neuer autonomer Frauenbewegungen die sich seit dem legendären Tomatenwurf des sozialistischen Weiberrates während des Frankfurter Kongresses des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) 1968 entwickelt hatte und stellte die Autonome Frauen*Lesben*Trans*bewegung vor dieaus der Kritik der Geschlechterverhältnisse innerhalb der radikalen Linken hervorgegangen ist. Für die Zukunft fand sie es wichtig die Frage wer in dieser Gesellschaft für die soziale Reproduktion zuständig ist wieder stärker in der Fokus zu nehmen und bekräftigte das ihrer Meinung nach Kapitalismus, Rassismus und Patrichat gemeinsam auf den Müllhaufen der Geschichte gehören und nicht einzeln entsorgt.

In der Anschließenden Diskussion wollten die Besucher_innen vor allem mehr über die kurdische Frauenbewegung und ihren Umgang mit dem Islam und feudalen Einstellungen bei den kurdischen Männern erfahren. Im Anschluss wurde noch dazu aufgerufen sich an der Frauentagsdemo am Freitag um 16 Uhr am U-BHF Rathaus Neukölln und der Newroz-Demo am 19.März in Düsseldorf zu beteiligen.

Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung!
Demo | Freitag | 11.März | 16:30 | U-BHF Rathaus Neukölln