Berlin: Aktion zum Frauenkampftag

In der Nacht vom 7. auf den 8.März haben „einige Menschen“ als Beitrag zum internationalen Frauenkampftag die Undine-Apotheke an der Friedelstraße Ecke Bürknerstraße umgestaltet. Dabei gingen einige Scheiben zu Bruch und die Fassade wurde mit anti-patriarchalen Symbolen geschmückt. Wir dokemtieren eine Erklärung zu der Aktion die wir auf Indymedia gefunden haben. (mehr…)

Farbaktion zum Internationalen Frauenkampftag in Berlin

Im Rahmen des internationalen Frauentages haben „einige Frauen“ am 7.März den Eingangsbereich von H&M-Filialen in der Karl-Marx und der Friedrichstraße mit großen Pfützen roter Farbe markiert. Mit der Aktion gegen das Textilunternehmen wollten die Aktivist_innen symbolisch das sichtbar machen, was beim Kauf der günstigen Kleidung hinter der glitzernden, modischen Fassade der H&M-Geschäfte im Verborgenen bleibt: die blutigen Arbeitsbedingungen, unter denen Textilarbeiterinnen in Ländern wie Bangladesh, Indonesien oder Thailand die Produkte für den Moderiesen anfertigen müssen. Wir dokumentieren hier das Bekennersschreiben das wir auf linksunten.indymedia.org gefunden haben.

Frauenkampf heißt Klassenkampf

Anlässlich des Internationalen Frauenkampftages haben wir heute die Eingangsbereiche der H&M-Filialen in der Karl-Marx- und der Friedrichstraße Berlin mit großen Pfützen roter Farbe markiert.
Mit dieser Aktion gegen das Textilunternehmen wollten wir symbolisch das sichtbar machen, was beim Kauf der günstigen Kleidung hinter der glitzernden, modischen Fassade der H&M-Geschäfte im Verborgenen bleibt: die blutigen Arbeitsbedingungen, unter denen Textilarbeiterinnen in Ländern wie Bangladesh, Indonesien oder Thailand die Produkte für den Moderiesen anfertigen müssen. Blutig im wahrsten Sinne des Wortes, wie das Beispiel Bangladesch zeigt:
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8.März 2011: Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung!

Mit vielfältigen Aktionen wollen wir in den nächsten Tagen rund um den 8.März das 100ste Jubiläum des internationalen Frauentages kämpferisch begehen. Den auch nach über 100 Jahren bleibt der Kampf gegen geschlechtsspezifische Unterdrückung und Diskrimierung weiterhin aktuell. Ob in der Türkei/Nordkurdistan oder in den europäischen Metropolen. Überall auf der Welt leben Frauen in patriarchalen Herrschaftsverhältnissen, sind konfrontiert mit Ausbeutung und Unterdrückung. Nach wie vor werden Frauen durch unbezahlte Reproduktionsarbeiten ausgebeutet, bleiben in familiären Strukturen gefangen und sind betroffen von häuslicher und sexualisierter Gewalt. Auf dem Arbeitsmarkt werden Frauen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gezwungen und müssen sich vermehrt mit mehreren Jobs gleichzeitig rumschlagen, um ihre Existenz zu sichern. Deshalb gilt auch heute die Frage der Geschlechterverhältnisse nicht losgelöst von der grundsätzlichen kapitalistischen Beschaffenheit der Gesellschaft zu denken und für die Perspektive einer revolutionären Überwindung dieser Verhältnisse einzutreten. Dazu wollen wir mit unseren Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen rund um den 8.März beitragen. Um einen Zugang zum theoretischen und geschichtlichen Background der Emanzipationskämpfe rund um den 8.März zu ermöglichen, haben wir eine gemeinsame Broschüre erstellt, die kostenfrei in Berliner Buchläden und linken Treffpunkt ausliegt und im Internet als Download zu haben ist.

Am 8.März rufen wir dazu auf sich an einer Demonstration gegen die Lebensituation von Flüchtlingsfrauen um 16:30 Uhr am S-BHF Babelsberg in Potsdam zu beteiligen. In Berlin treffen wir uns zur gemeinsamen Anreise um 15.30 Uhr am Brunnen auf dem Alexanderplatz. Danach laden wir um 19 Uhr in die junge Welt – Ladengalerie zur Veranstaltung „100 Jahre Frauenkampftag: Gemeinsam gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung“. Dort diskutieren Sinem von der SDAJ, eine Aktivistin der kurdischen Frauenbewegung, die autonome Queerfeministin Anja gemeinsam mit der junge Welt-Journalistin Claudia Wangerin darüber wo die Frauenbewegung 100 Jahre nachdem der Internationale Frauentag ins Leben gerufen wurde steht, welche Kämpfe geführt wurden und werden und wie eine revolutionäre und klassenkämpferische Perspektive aussehen könnte.

Am Freitag, den 11.März rufen wir dann zur Demonstration „Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung!“ um 16 Uhr am U-BHF Rathaus Neukölln auf. Mit der Demo wollen wir anlässlich des Frauentag unsere Wut über die bestehenden patrichale und kapitalistischen Verhältnisse auf die Strasse tragen. Neben der von Männern ausgeübten körperlichen Gewalt soll vor allem auch die selektive Gewalt des kapitalistischen Arbeitsmarktes thematisiert werden, in dem Frauen grundsätzlich billiger zu haben und deshalb noch stärker als Männer von Armut bedroht sind. Der Aufruf, der von verschiedenen linken Gruppen aus Berlin unterstützt wird, thematisiert deshalb auch stark prekäre Formen der Lohnarbeit von der vor allem Frauen betroffen sind.

Da geschlechtsspezifische Unterdrückung überall in der Gesellschaft zu finden ist und auch unsere Strukturen nicht frei davon sind, finden wir es wichtig als Frauen einen selbstbestimmten und kämpferischen Ausdruck auf der Demonstration zu finden. Deshalb wird es im vorderen Teil der Demonstration einen Frauen*Lesben*Trans-Block geben. Wir bitten euch dies zu respektieren. Um allen solidarischen Menschen eine Teilnahme an der Demonstration zu ermöglichen wird es im hinteren Teil, hinter dem Lautsprecherwagen einen gemischtgeschlechtlichen Block geben. Wir hoffen auf eure zahlreiche Teilnahme.

Für einen kämpferischen 8.März 2011!

8.März-Demo in Potsdam: Frauen raus aus den Lagern! Alle Lager abschaffen!

Am 8.März findet in Potsdam eine Demonstration zum Frauentag statt, um gegen die unerträglichen Lebensbedingungen von Flüchtlingsfrauen in Brandenburg zu protestieren. Für die gemeinsame Anreise ist der Treffpunkt in Berlin: 15.30 Uhr am Brunnen auf dem Alexanderplatz.

FrauenLesbenTrans* Demo | 16.30 | S-BHF Babelsberg | Potsdam
*Solidarische Männer sind – außerhalb des »FrauenLesbenTrans«-Blocks – willkommen.

Mehr Infos: http://womeninexile.blogsport.de/
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Veranstaltung: “Der Kampf um Befreiung ist international – 100 Jahre Frauenkampftag!”

Veranstaltung des „internationalistischen Abends“ zum 100sten Jubiläum des internationalen Frauenkampftages

Kampf gegen das Patriarchat und internationalistischer Kampf um Befreiung – wie geht das zusammen? Film (25min, deutsch) über das Leben der Internationalistin Andrea Wolf. Diskussion am Beispiel von und in Gedenken an Andrea Wolf und Uta Schneideberger. Infos zur Frauenkamftag-Demo am 11.3. (mehr…)

Frauentagsbroschüre erschienen!

Bild Schon immer engagieren und organisieren sich Frauen weltweit für ihre Belange, als Symbol für all diese Kämpfe steht der 8. März. Vor 100 Jahren wurde der internationale Kampftag der Frauen erstmalig begangen. Auf Beschluss der Zweiten Internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen versammelten sich 1911 Frauen in Dänemark, Deutschland, der Schweiz, Österreich, und den USA. Bis heute kämpfen Frauen überall auf der Welt für Befreiung von patriarchaler Unterdrückung und kapitalistischen sowie feudalen Ausbeutungsverhältnisse. Wir sehen unsere politische Arbeit im Hier und Jetzt im Kontext dieser weltweiten Emanzipationsbestrebungen und möchten das 100jährige Jubiläum des Internationalen Frauentages zum Anlass nehmen, um einen Blick auf vergangene, aktuelle und zukünftige Kämpfe zu werfen. Deshalb haben wir zusammen mit einem Bündnis verschiedener linksradikaler, sozialistischer und kommunistischer Gruppen eine Broschüre erarbeitet die grade jüngeren Genoss_innen einen Einstieg in das Thema „Geschlechterrollen/Frauenunterdrückung“ ermöglichen soll. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und hoffen das sie euch Lust macht sich an den den Aktionen, Demos und Veranstaltungen rund um den 8.März 2011 zu beteiligen.

Download

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Veranstaltung zum 8. März 2011:

100 Jahre Frauenkampftag: Gemeinsam gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung

Wo steht die Frauenbewegung 100 Jahre nachdem der Internationale Frauentag ins Leben gerufen wurde? Welche Kämpfe wurden und werden geführt und wie könnte eine revolutionäre und klassenkämpferische Perspektive aussehen? Diesen Fragen möchten wir uns am 8. März 2011 in der junge Welt-Ladengalerie widmen. Einleitend wird eine Referentin einen Überblick über die Kämpfe der Vergangenheit geben. Anschließend referiert eine Vertreterin der Sozialistien Deutschen Arbeiterjugend zur aktuellen Situation junger Frauen in Deutschland und der daraus resultierenden Notwendigkeit feministischer Kämpfe in der Bundesrepublik. Einen Blick über den deutschsprachigen Tellerrand hinaus wirft eine Referentin der kurdischen Bewegung, die uns von den unter Kriegsbedingungen stattfindenden Emanzipationsbestrebungen der Frauen in Kurdistan berichten wird. Abschließend versucht eine Queerfeministin aus der autonomen Bewegung aufzuzeigen, wo sich die aktuellen Kämpfe hinbewegen und wie eine revolutionäre Perspektive aussehen könnte.

Mit Sinem (SDAJ)

Jihan (kurdische Frauenbewegung)

Anja (autonome Queerfeministin)

Moderation: Claudia Wangerin

Dienstag | 8.März | 19 Uhr | junge Welt – Ladengalerie | Torstraße 6

Heraus zum 8.März 2011! Yasasin 8 Mart!



Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung!

Vor 100 Jahren, am 19. März 1911, wurde zum ersten Mal der Internationale Frauenkampftag begangen. Allein in Deutschland nahmen über eine Million (mehrheitlich) Frauen und Männer an Veranstaltungen und Demonstrationen teil. Eingebunden in die Kämpfe der internationalen sozialistischen Bewegung, forderten die Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in erster Linie politische Mündigkeit (Frauenwahlrecht) und Gleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig ging es jedoch auch um eine grundsätzliche Emanzipation im Rahmen einer revolutionären Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. So Clara Zetkin in der “Gleicheit” zum Frauentag: „Wir müssen Sorge tragen, daß der Frauentag nicht nur eine glänzende Demonstration für die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts, sondern darüber hinaus der Ausdruck einer Rebellion gegen den Kapitalismus, eine leidenschaftliche Kampfansage all den reaktionären Maßnahmen der besitzenden und ihrer willfähigen Dienerschaft, der Regierung ist.“

Auch heute sind diese Forderungen nach wie vor aktuell. Ob in der Türkei/Nordkurdistan oder in den europäischen Metropolen. Überall auf der Welt leben Frauen in patriarchalen Herrschaftsverhältnissen, sind konfrontiert mit Ausbeutung und Unterdrük-kung. Nach wie vor werden Frauen durch unbezahlte Reproduktionsarbeiten ausgebeutet, bleiben in familiären Strukturen gefangen und sind betroffen von häuslicher und sexualisierter Gewalt. Auf dem Arbeitsmarkt werden Frauen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gezwungen und müssen sich vermehrt mit mehreren Jobs gleichzeitig rumschlagen, um ihre Existenz zu sichern. Deshalb gilt auch heute die Frage der Geschlechterverhältnisse nicht losgelöst von der grundsätzlichen kapitalistischen Beschaffenheit der Gesellschaft zu denken und für die Perspektive einer revolutionären Überwindung dieser Verhältnisse einzutreten. Dazu wollen wir rund um den 8. März mit Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen beitragen.

DEMONSTRATION | Freitag | 11. März | 16 Uhr | U-BHF Rathaus Neukölln
VERANSTALTUNG | Dienstag | 8. März | 19 Uhr | junge Welt-Ladengalerie | Torstraße 6

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